Biografie der Künstlerin

TALI, der Künstlername der Malerin, ist aus der Mitte ihres Vornamens geboren: Na-tali-a. Schon in jungen Jahren hat Natalia Plietsch, geborene Kovarskaja, dieses Pseudonym sowie das Logo angenommen. Die Zauberwelt der Farben und der Linien haben das Mädchen früh in ihren Bann gezogen und seit dem dritten Lebensjahr ist das Malen die Lieblingsbeschäftigung und große Leidenschaft von Natalia Plietsch.

 

Das Leben der Künstlerin kann man in zwei ziemlich gleiche Zeitabschnitte teilen. Die ersten 26 Jahre hat sie in ihrer Heimatstadt Moskau verbracht, wo sie 1985 das Sprachgymnasium mit dem Schwerpunkt Deutscher Sprache absolvierte und dann sechs Jahre lang an der Stroganov-Kunstakademie Industrie-Design und die klassischen Disziplinen Malerei, Zeichnen und Bildhauerei studierte. Als Ergänzung zum Studium nahm sie auch privaten Unterricht in Malerei und Zeichnen bei renommierten Künstlern wie Persidskij und Borkovskij und besuchte zwei Jahre lang die Kurse für Batik und Seidenmalerei beim Vladislav Sokolov im Museum der Dekorativen Kunst. Seit dem Jahr 1994 lebt Natalia Plietsch in Deutschland. Dort ist die Stadt Bayreuth zu ihrer zweiten Heimat geworden. Hier hat sie angefangen, großformatige Bilder zu malen, ihren Stil weiterzuentwickeln und selbst Ausstellungen zu organisieren. 

 

Bei einer künstlerischen Richtung kann sie jedoch nicht bleiben, die Faszination der Möglichkeiten und die Vielfalt der Materialien inspirieren dazu, die Techniken von Werk zu Werk zu wechseln. So entstehen Zeichnungen, Pastelle, Aquarelle, Öl-, Tempera,- und Acrylbilder. Die schimmernde Seide als Untergrund bleibt auch über die Jahre die große Liebe, das Medium für Ausdruck der Schönheit der Natur und für dekorative angewandte Kunst. Selbstgeschneiderte und handbemalte Seidenkleidung bieten ihr guten Stoff für Experimente.

 

Passend zu der kreativen Tätigkeit kam im Laufe der Zeit die Arbeit als Museumspädagogin im Kunstmuseum Bayreuth und die Ausbildung als Stadtführerin hinzu. Tali ist Mitglied im Kunstverein Kulmbach und von 2011-2014 Mitglied im Kunstverein der Russischen und deutschen Künstlern Nürnberg. In Bayreuth leitet sie die Künstlergruppe ART-Schmiede, welche die Kulturszene Bayreuths mit monatlich wechselnden Ausstellungen bereichert.

Eine Auswahl wichtiger Ausstellungen:

  • 1994: Museum Dekorativen Kunst,  Moskau

  • 1995: Steigenberger-Festspielrestaurant, Bayreuth

  • 1996: Rotary-Club, Coburg

  • 1997: Jembo Park Hotel, Jena

  • 1999: AOK, Bayreuth

  • 2002: Design-Haus, Kulmbach

  • 2003: Klinikum Bayreuth

  • 2007: Akademie für Informatik, Nürnberg

  • 2007-2013: Galerie „Christine“, Bamberg

  • 2011: Wanderausstellung in vier Sibirischen Städten im Rahmen „Kuzbass-Bavaria“, Russland

  • 2013: „Linie 1“ im Pelkoven Schlösslein, München

  • 2017: ehemalige Synagoge, Kronach

  • 1994-2020: Glenk-Passage und Café Zollinger, Bayreuth

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